Asthma Diagnose

Die Diagnose einer Allergie oder des Asthma kann in der Regel nicht durch eine Untersuchungsart (z. B. einen Hauttest) allein gestellt werden. Sie muss daher immer durch andere Untersuchungsformen - z.B. durch einen Bluttest - bestätigt werden. Zu den Untersuchungsmethoden, die in der Asthmadiagnostik zum Einsatz kommen, zählen:






1. Diagnose eines hyperreagiblen Bronchialsystems

  • Peak-Flow-Protokoll über 24 h: zirkadiane Schwankungen des Peak-Flow Wertes über 20 %
  • Metacholin-Provokationstest: Zeigt ein Patient mit Verdacht auf Asthma normale Werte für FEV1 (exspiratorisches Volumen in der 1. Sekunde) und Resistance (Lungenwiderstand), so empfiehlt sich ein Provokationstest zum Nachweis eines hyperreagiblen Bronchialsystems. Nach Inhalation von bronchospastisch (atemwegsverengend) wirkenden Testsubstanzen (z.B. Methacholin), kommt es im positiven Fall zur Verdoppelung der Resistance und Abfall der für FEV1 um mindestens 20 %. Dies allein ist beweisend für die Pathogenität eines Allergens.

2. Diagnose eines manifesten Asthma bronchiale

  • Anamnese (Patientenvorgeschichte): Unter Anamnese versteht man die gezielte Befragung des Patienten über seine ggf. allergisch bzw. asthmatisch bedingten Beschwerden und weitere begleitende Faktoren durch den Lungenfacharzt.
  • Klinik: siehe Symptome und Untersuchungsergebnisse
  • Lungenfunktion: die Lungenfunktion ist eine Untersuchung, die vom Lungenfacharzt durchgeführt wird.